Second Life: Lektionen für das Metaversum

Der Reporter Joe Tidy berichtet in seinem Artikel für die BBC News, dass er in die Vergangenheit gereist ist, um die Zukunft zu besuchen. Damit meint er den Besuch der virtuellen Welt von Second Life, die er vor etwa 10 Jahren zum ersten Mal betreten hat. Die seit 2003 verfügbare Online-3D-Infrastruktur hat das geschaffen, was heute jeder Tech-Gigant anstrebt: das so genannte Metaversum. Dabei ähnelt die virtuelle Welt keineswegs der blockigen und verpixelten Welt von Roblox. Allein die über 200 Parameter zur Gestaltung des Avatars sorgen für eine hohe Identifikation. Second Life ist auch kein Spiel, genau wie Mark Zuckerbergs Vision des Metaversums. Rei, ein Avatar, dem der Autor begegnet, sagt: „Sie werden alles kontrollieren wollen“. Anya Kanevsky, Vizepräsidentin des Produktmanagements bei Linden Lab – dem Unternehmen, das Second Life betreibt, teilt diese Befürchtung über ein Metaversum-Monopol: „Ich bin ein wenig besorgt über den dystopischen Charakter, den die Diskussion im Moment anzunehmen scheint“. Viele argumentieren, dass ein Metaversum vollständig von Gemeinschaften aufgebaut werden soll. Aus der Geschichte von Second Life können Marc Zuckerberg und andere also durchaus etwas lernen.

Quelle: https://www.bbc.com/news/technology-59180273

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