Geschlecht und Repräsentation in virtuellen Räumen

Digitale Menschen und virtuelle Räume laden zu unbegrenzten Möglichkeiten der Selbstdarstellung ein. Das bedeutet auch, dass sich Marken sorgfältiger mit ihrer Darstellung auseinandersetzen sollten. Die Annahme der Modebranche, dass Avatare im Metaversum einen fruchtbaren Boden für den Aufbau von Beziehungen zur Kundschaft bieten, wirft auch neue ethische Herausforderungen auf die Darstellung von Geschlecht auf: Ist es ein Problem, dass männliche Personen sich mit weiblichen Avataren wohler fühlen als weibliche Personen mit männlichen Avataren? Solche Fragen zu Identität und Repräsentation sind so kompliziert, sagt die Professorin Sian Hawthorne von der University of London, dass sie sich nicht so einfach in ethische Richtlinien fassen lassen. Das Metaversum bringt viele der Probleme mit sich, mit denen wir in der realen Welt konfrontiert sind, wenn es um ein Thema wie Identität geht, fügt Metaverse-Experte Matthew Ball hinzu, der Modemarken berät. „Die Antworten sind weder klar noch einfach, aber das ist überall auf der Welt so. Die Anpassung an das Metaversum erfordert sowohl neue Fähigkeiten als auch die Bereitschaft, mit neuen Unsicherheiten umzugehen.“

Quelle: https://www.voguebusiness.com/technology/race-gender-and-representation-the-grey-area-of-the-metaverse

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